Inklusiv leben in einer mittelalterlichen Stadt!?

Titelseite Barrierefrei durch RegensburgKopfsteinpflaster, Kirchen und Klöster, Treppenstufen, Gebäude, Schlösser und Parks ... Was für viele Besucher und Bewohner Regensburgs den Charme und das Ambiente der Stadt prägen und diese lebens- und liebenswert machen, ist für manche unter uns oft eine Herausforderung oder gar ein Hindernisgrund die Altstadt oder Teile davon zu besuchen oder zu nutzen.

Dieser Ratgeber soll helfen, die bereits mehr oder weniger barrierefrei nutzbaren Einrichtungen, Sehenswürdigkeiten sowie Angebote Regensburgs zu finden und die schönen Seiten von Regensburg kennen zu lernen aber auch um öffentlichen, kirchlichen wie auch privaten „Anbietern" aufzuzeigen, wo noch nachgebessert werden kann.

In diesem Zusammenhang darf ich auf zwei Besonderheiten dieser Broschüre hinweisen:

  • das Ampelsystem, mit welchem der Grad der Barrierefreiheit zusätzlich zur detaillierten Beschreibung dargestellt wird. hier wird deutlich, dass es an manchen Stellen noch viel zu viele rote Symbole gibt
  • der Pflasterplan, in welchem für den Innenstadtbereich die Bodenbeschaffenheit angegeben ist, so dass man mit dem Rollstuhl den besten Weg durch unsere mittelalterliche Stadt findet.

Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Karl Boegner für die Erhebung der Barrierefreiheit der einzelnen Gebäude. Er hat in umfangreicher Recherche, auf der Grundlage eines früher von der Sportgemeinschaft Behinderter und Nichtbehinderter an der Universität Regensburg e.V. (SG BeNi) erschienenen Rollstuhlstadtführers die Datenbasis komplett überarbeitet und neue Erhebungen zur Erstellung dieser Broschüre durchgeführt.

Ihr
Florian Stangl
Sprecher Beirat für Menschen mit Behinderung