Gemeinsames Interesse: Inklusive Bildung

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Presseinformation

Regensburg, den 15. Juni 2015

 

Gemeinsames Interesse: Inklusive Bildung

 

Bei der mittlerweile dritten „After-Work-Nudelparty" von Regensburg inklusiv brachte Projektkoordinator Thomas Kammerl Leute zusammen, die sich von Berufs wegen, als Eltern und Betroffene oder einfach aus Interesse über das Thema inklusive Bildung austauschten.

 

Gastgeber Stefan Pusch von KÜCHE AKTIV stellte wiederholt den Veranstaltungsraum zur Verfügung. Mit im bewährten „After-Work-Nudelparty-Team ist Martina Kögl, Inhaberin der Ökokiste Kößnach. Sie steuerte die Zutaten für die Gerichte bei. Der Wein stammte aus dem Weingut „Döltl". Auch Alex Müller von Bureau 2+ half wieder tatkräftig im Vorfeld mit. Er bedankte sich herzlich bei den Sponsoren für Räume, Zutaten und das Engagement: „Sie unterstützen damit den inklusiven Gedanken und das Anliegen von Regensburg inklusiv". Denn, so sieht es Projektkoordinator Thomas Kammerl, „bei der Nudelparty begegnen sich Menschen auf Augenhöhe. Hier essen, genießen und diskutieren wir nicht „über", sondern miteinander. So können wir uns über „Barrierefreiheit" in der Arbeits-, Wohn- oder Bildungslandschaft im zwanglosen Rahmen austauschen."

 

Und das ist richtig gut, denn wann gibt es schon einmal die Gelegenheit mit dem Referenten für Bildung, Sport und Freizeit der Stadt Regensburg, einfach so ins Gespräch zu kommen? So sah er es denn auch selbst, Dr. Hermann Hage, und erklärte: „Ich freue mich, dass wir heute Abend zusammensitzen und auf diesem Wege zusammenkommen. Wir können uns heute Abend ganz frei über Schule, Inklusion und Sport austauschen. Sie können mich ansprechen, wir können miteinander reden und uns dabei kennenlernen."

 

Alle, die sich bei der Party in geselliger Runde austauschten, haben ein gemeinsamen Interesse: Sie suchen nach Wegen, um die Inklusion, die gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderung, insbesondere im Bereich Bildung noch mehr voranzubringen. Dazu wurde auch das von Aktion Mensch geförderte Projekt „Regensburg inklusiv" der Katholischen Jugendfürsorge, der Stadt Regensburg und der Ostbayerischen Technischen Hochschule ins Leben gerufen.

 

In den Gesprächen zeigte sich, dass es in Regensburgs Schullandschaft bereits gute Beispiele für inklusive Modelle zum gemeinsamen Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung gibt. Eine Ausweitung wäre natürlich erfreulich.

 

An der Nudelparty nahmen neben den Veranstaltern und bereits Erwähnten teil: KJF-Abteilungsleiter Bertin Abbenhues, Simone Berger von Phönix e.V., Katrin Kessel und Annette Purschke von der Elternrunde Downsyndrom, Rainer Lacler von der Hans-Herrmann-Mittelschule, Thomas Müller aus dem Sonderpädagogischen Förderzentrum Regensburg an der Bajuwarenstraße, Stefan Rosner von der Unabhängigen Beratungsstelle Inklusion, Christiane Schichtl von der Grundschule Konradschule, Sascha Schneider von Gemeinsam Leben-Gemeinsam Lernen und Margit       Zwosta, Leitung Schulbegleitungen der KJF.

 

Text: Christine Allgeyer

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